Zwei akute Corona Fälle – SU Annen sagt Kampf ab

Musste das Duell gegen Kirchlinde wegen aktueller Corona-Fälle in seiner Mannschaft doch noch absagen: Trainer Thorsten Busch (li.). Foto: Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Das Oberliga-Duell zwischen der SU Annen und dem KSV Kirchlinde wurde kurzfristig abgesagt. Bei Annen gab’s vorab zwei positive PCR-Tests.

Eigentlich sollte es das Top-Duell in der Ringer-Oberliga werden, doch die Begegnung zwischen der Sport-Union Annen und dem KSV Kirchlinde mussten die Wittener kurzfristig am Samstagmittag absagen, weil es in ihren Reihen zwei aktuelle Corona-Fälle gibt.

„Bei zwei Ringern, die gestern noch ihre PCR-Tests gemacht haben, sind diese leider positiv ausgefallen – obwohl beide Sportler keine Symptome haben. Wir haben dann sofort reagiert und den Kampf für heute Abend abgesagt. Auch den NRW-Verband haben wir umgehend informiert“, so SUA-Trainer Thorsten Busch.

Vergleich mit dem KSV Witten II am 11. Dezember steht noch aus

Verbands-Geschäftsführer Carsten Schäfer musste dann gleich auch den jüngsten Gegner der Annener, den ASV Atlas Bielefeld, informieren, gegen den einer der betreffenden Ringer in der Vorwoche noch auf der Matte gestanden hatte. „Wir wollten keinerlei Risiko für heute eingehen. Von einem der PCR-Tests lag bislang ja auch noch gar kein Ergebnis vor“, so Thorsten Busch, der aktuell ohnehin nur auf einen begrenzten Kader zurückgreifen kann.

Zugleich betonte der SUA-Trainer aber, dass man nicht zugleich auch das Team für die restliche Saison abmelden wolle. „Die Jungs möchten unbedingt noch weiter ringen und als Gruppensieger zum Final-4-Turnier nach Krefeld fahren“, sagte Busch. Sollte das ausgefallene Duell mit Kirchlinde nicht nachgeholt sondern mit 52:0 für die Dortmunder gewertet werden, steht die SUA weiterhin an der Spitze, dann mit 12:2-Punkten. „Wir haben ja auch noch in zwei Wochen das Derby gegen den KSV Witten II – darauf brennen meine Jungs, die wollen da unbedingt ringen“, so Annens Trainer.

(Bericht WAZ: Oliver Schinkewitz)

Trainingsbetrieb nur mit 2G plus Regel

Liebe Mitglieder, Sportler und Eltern,
ab sofort gilt für den Trainingsbetrieb die 2G+ Regel. Bitte zeigt euer Zertifikat (geimpft oder genesen und euer zertifizierten negativen Schnelltest) beim Trainer vor.
Für allen Anderen ohne diesen Nachweis ist der Zutritt verboten. Wir bitten um Verständnis !!! Es ist uns schwer gefallen diese Regelung einzuführen, aber zum Schutz aller ist es unabdingbar.
In dem Sinne bleibt gesund! SUA – Wo Ringen Spaß macht.

Die SUA-Jugend geht in die Winterpause

Heute war das Jahresabschlusstraining der SUA-Jugend und der Nikolaus war sogar da .  SUA – Wo Ringen Spaß macht 🔥👍 Winterpause ist vom 25.11.2021 bis zum 10.01.2022 – Trainingsstart ist am Dienstag den 11.01.2022 um 16:30 Uhr, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund bis 2022 😉 Euer Baumi

2G-Regel trifft auch den Trainingsbetrieb im Kälberweg

Liebe Sportler und Mitglieder der Ringerabteilung der Sport-UNION Annen,

ab dem 24.11.2021 tritt die neue Corona-Schutzverordnung in Kraft, was für unsern Trainingsbetrieb folgende Auswirkung hat. Bitte zeigt euer Zertifikat/Schülerausweis unaufgefordert beim Trainer vor.
Vielen Dank für euer Verständnis und bleibt alle Gesund. SUA – Wo Ringen Spaß macht ❤️🤍💪🤘

1. Zugang zu Sportveranstaltungen (Training und Wettkampf) haben nur immunisierte Personen (also vollständig geimpft oder genesen). Dieses gilt für alle Personen ab dem 16. Lebensjahr.
2. Personen, die nicht immunisiert haben nur in folgenden Fällen Zugang:
  a) Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Diese Personen gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.
  b) Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können; diese Personen müssen über einen Testnachweis nach § 2 Absatz 8 Satz 2 verfügen.
3. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate ist die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App zu verwenden. Bei Wettkämpfen sind überprüfte Personen sind mit einem Kontrollbändchen zu versehen (außer aktive Sportler -> Verletzungsgefahr).
4. Bei Wettkämpfen ist die Überprüfung Pflicht des Vereins, der die Veranstaltung ausrichtet, und erfolgt beim Betreten der Sportstätte. Die Kampfrichter haben beim Wiegen den Status der Ringer nochmals zu prüfen.
5. Bei Veranstaltungen an denen mehr als 100 Personen (als Personen zählen alle in der Sporthalle anwesende Personen, unabhängig von ihrer Funktion) teilnehmen, ist ein mit den zuständigen Gesundheitsamt abgestimmtes Hygienekonzept erforderlich

SU Annen holt ohne Mühe weiteren Sieg

Die Ringer der Sport-Union Annen haben auch beim ASV Atlas Bielefeld gewonnen.

Dabei fehlten im Team von Trainer Busch noch einige Kämpfer.

Trainer Thorsten Busch (li.) sah einen klaren SUA-Erfolg. Foto: Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Die Ringer der Sport-Union Annen scheinen auf dem Weg zum Gruppensieg in der Westfalen-Staffel nicht aufzuhalten zu sein. Nach wie vor ist die Mannschaft von Trainer Thorsten Busch ohne Verlustpunkt Tabellenführer. Der 31:11-Erfolg am Samstag beim ASV Atlas Bielefelder war aber nicht mehr als eine Pflichtübung.

„Bei uns fehlen ja derzeit sogar noch einige Leute. Daher war das relativ entspannt. So langsam müssen wir uns wirklich damit befassen, das Final-Four-Turnier in Krefeld ringen zu müssen“, so Busch nach der Tour nach Ostwestfalen.

Annens Vladimir Todorov Tumparov (rechts) musste in Bielefeld wegen der Teamkonstellation mal im griechisch-römischen Stil der Klasse bis 66 Kilogramm aushelfen. Foto: Biene Hagel / FUNKE Foto Services

Die Gastgeber hatten zwei Gewichtsklassen nicht besetzt

Die Gastgeber hatten zwei Gewichtsklassen gar nicht besetzt, hinzu dann noch, dass der Gegner von Annens Yves-Heiko Gies (86 G) offenbar diesen Vergleich scheute und direkt aufgab. So konnten es die Wittener durchaus verschmerzen, dass etwa der erfolgsverwöhnte Vladimir Tumparov diesmal wegen der Teamkonstellation mal im griechisch-römischen Stil der Klasse bis 66 Kilogramm aushelfen musste, dort nach 16:4-Führung gekontert und schließlich auf die Schultern gedrückt wurde.

Erstmals nach Verletzungspause wieder dabei war Nawab Naderi (71 F), der mit technischer Überlegenheit gewann, vier Mannschaftspunkte einsammelte. Bei seinem Debüt für die SUA zeigte auch Schwergewichtler Heval Ali Ilgün (130 F) durchaus Talent, führte bis kurz vor Schluss mit 6:5 und gab durch das 6:6 in letzter Sekunde den Teamzähler nur sehr unglücklich ab. „Der Junge macht eigentlich Grappling, war vor zwei Wochen zum ersten Mal beim Training. Er macht das gar nicht schlecht“, freute sich Busch über den Zuwachs durch den 20-Jährigen.

Die Statistik der Sport-Union Annen

SUA-Statistik: (57 G) Maxim Skrypka 5:0-kampflos; (130 F) Heval Ali Ilgün 0:1-PN; (61 F) Milan Trendov 0:5-SN; (98 G) Denis Nuss 2:0-PS; (66 G) Vladimir Tumparov 0:5-SN; (86 F) Sultan Sulimani 5:0-SS; (71 F) Nawab Naderi 4:0-TÜPS; (80 G) Yves-Heiko Gies 5:0-Aufg.; (75 G) Joel Juretzko 5:0-kampflos; (75 F) Eduard Kexel 5:0-SS.

(Bericht: WAZ Oliver Schinkewitz)

SU Annen gewinnt auch in Ostwestfalen

SU Annen gewinnt auch in Ostwestfalen beim ASV Atlas Bielefeld mit 31:11 Punkten und bleibt Tabellenführer der Oberliga Westfalen NRW. Maxim Skrypka und Joel Juretzko gewinnen kampflos und stellen damit die Weichen für einen erfolgreichen Abend. Auf Schultern gewinnt Sultan Sulimani und holt weitere wichtige Punkte für Annen. Am Ende ist es eine tolle Mannschaftsleistung. Super Jungs und weiter so. SUA – Wo Ringen Spaß macht ❤️🤍

SU Annen zittert sich gegen Lünen-Süd zum knappen Erfolg

Obwohl die Busch-Staffel einige Stammringer ersetzen muss, gelingt gegen dezimierte Lüner ein 19:18 Sieg. Ein erfolgreiches Wochenende haben die heimischen Oberliga-Teams hinter sich. 

Während die Reserve des KSV Witten eher mühelos zu ihren Punkten kam, musste sich der Spitzenreiter SU Annen ziemlich strecken, ehe der Sieg feststand.

Spektakulärer Ausheber: Sultan Sulimani (unten) von der SU Annen deklassierte seinen Gegner aus Lünen. (Foto: Oliver Schinkewitz)

SU Annen – VfK Lünen-Süd 19:18

In der Hinrunde war der Erfolg für die Unioner noch deutlicher ausgefallen. Diesmal aber musste Trainer Thorsten Busch gleich mehrere Stammkräfte (u. a. Stanimir Chernev, Joel Juretzko und Nawab Naderi) ersetzen – und schon wurde es eine Zitterpartie gegen die Lüner, obwohl die mehrere Gewichtsklassen nicht besetzt hatten.

Die SUA startete denkbar schlecht, Maxim Skrypka war chancenlos, Denis Nuss gab im Schwergewichts-Duell einen Zähler ab. Vladimir Tumparov sorgte danach aber per Schultersieg für den Ausgleich. Zur Pause hieß es 10:8 für die Hausherren, die auch davon profitierten, dass Lünen-Süd einen taktischen Fehler bei der Aufstellung machte, sich dafür schon an der Waage fünf Minuspunkte einhandelte.

Im zweiten Kampfabschnitt blieb es eng, für die Entscheidung sorgte letztlich auch der deutliche vorzeitige Punktsieg von Sultan Sulimani (75 G), der spektakuläre Techniken zeigte. Zum Abschluss hielt Einsteiger Eduard Kexel seine Niederlage in den gewünschten Grenzen.

SUA-Statistik: (57 G) Maxim Skrypka 0:4-TÜPN; (130 F) Denis Nuss 0:1-PN; (61 F) Vladimir Tumparov 5:0-SS; (98 G) Christian Zuhr 5:0-kl.; (66 G) Umut Celik 0:3-PN; (86 F) Nevros Bingöl 0:3-PN; (71 F) Rico Rosengarten 0:5-ÜG; (80 G) Yves-Heiko Gies 5:0-kl.; (75 G) Sultan Sulimani 4:0-TÜPS; (75 F) Eduard Kexel 0:2-PN.

(Bericht WAZ: Oliver Schinkewitz)

SUA nach Erfolg im Wittener Derby „Herbstmeister“

Glücklicher Erfolg der Annener Oberliga-Staffel gegen die KSV-Reserve, die zwei Gewichtsklassen quasi abschenkt. Tolle Kämpfe vor prima Kulisse.

Arg in Bedrängnis geriet Annens Christian Zuhr (rotes Trikot) schnell gegen den Bundesliga-erfahrenen Simeon Stankovich vom KSV Witten II. Der Bulgare setzte sich vorzeitig mit 17:2 durch. (Foto WAZ Biene Hagel)

Wer hätte das gedacht: Die Oberliga-Ringer der Sport-Union Annen haben die Hinrunde als Spitzenreiter abgeschlossen. Zum Ausklang der ersten Serie gewann das Team um Trainer Thorsten Busch das lokale Duell gegen den KSV Witten 07 II mit 22:15. „Da hatten wir aber schon ein wenig das Glück auf unserer Seite“, so der SUA-Coach nach dem spannenden Derby.

In der kleinen, engen Turnhalle der Erlenschule sorgten am Samstagabend laut Gastgeber rund 200 Zuschauer für prächtige Stimmung. Klaus Eigenbrodt, Trainer der Zweitvertretung des KSV Witten, ließ wie angekündigt seine „jungen Wilden“ los, denn aus seiner Stammformation fehlte der eine oder andere Athlet. Dass die Wittener in zwei der Gewichtsklassen aktuell gänzlich unterbesetzt sind, kostete den KSV den durchaus möglichen Sieg. Denn zehn Punkte, das stand schon vorher fest, wanderten über den „grünen Tisch“ aufs Konto der Unioner. Weil der angeschlagene Calvin Stiller (57 F) mit Übergewicht auf die Waage ging, gab’s hier vorab fünf Zähler für Maxim Skrypka.

Spektakuläre Aktionen bei Annens Tumparov gegen KSV-Talent Eigenbrodt

 

 

Zum Abschluss des Abends siegte dann zwar der zweimalige deutsche A-Jugend-Meister Noah Englich (75 G) mühelos nach knapp vier Minuten technisch überlegen gegen Sebastian Klusak. Da Englich aber festgerungen ist im Bundesligakader, gab’s hier statt der vier KSV-Zähler fünf weitere für die SUA.

„Einigen unserer Besucher musste ich erst klarmachen, dass wir nicht mit 17:19 verloren hatten. Die waren erst ganz schön enttäuscht“, flachste Annens Trainer Busch. Der seinerseits die verletzten Nawab Naderi und Stanimir Chernev nicht an Bord hatte. „Dass der KSV eine gute Mannschaft hat und es eng werden würde, war mir klar“, gab er zu Protokoll. Ganze vier der regulären Duelle gingen letztlich an die Hausherren. Busch hatte den erfahrenen Milan Blagoev (98 F) reaktiviert, der Diyar-Murat Dündar sicher mit 10:0 beherrschte.

SUA-Trainer Thorsten Busch hätte Remis als gerechtfertigt angesehen

Offenes Visier gab’s beim Sieg von Vladimir Tumparov (66 F) gegen Justus Eigenbrodt – das 18:8 zog das Publikum mit tollen Techniken in seinen Bann. Hin und her bis zur letzten Sekunde ging es zwischen Youngster Joel Juretzko (71 G) und Tugkagan Öztürk. Der KSV-Ringer führte schon mit 4:0, ehe Juretzko mit großem Kampfgeist ausglich. Der Mannschaftspunkt blieb aber bei seinem Gegner.

Aufseiten der KSV-Reserve sammelte Simeon Stankovich (130 G) für seinen spektakulären 17:2-Sieg vier Zähler gegen Christian Zuhr, auch Kutkagan Öztürk (61 G) und Mert Tasdemir (86 G) stellten bei ihren Erfolgen ihr Talent unter Beweis, holten zusammen acht Zähler für die Gäste.

„Wir müssen natürlich froh sein, dass der KSV uns hier und da ein paar Punkte geschenkt hat. Unterm Strich wäre sicherlich ein Unentschieden das gerechte Ergebnis gewesen – da war ich mir mit meinem Trainerkollegen Klaus Eigenbrodt einig“, sagte Thorsten Busch. Er freute sich vor allem über die tolle Resonanz. „Vor vier Jahren haben wir hier vor zehn Leuten gerungen. Die Entwicklung ist grandios.“ Und für den Oberliga-Überraschungs-Herbstmeister ist sie gewiss noch nicht am Ende. Am kommenden Samstag (13. November) geht’s um 19.30 Uhr daheim gegen den VfK Lünen-Süd weiter – inklusive Stilartenwechsel zum Auftakt der zweiten Serie.

Die Statistik zum Kampf: (57 F) Maxim Skrypka – Calvin Stiller 5:0-ÜG; (130 G) Christian Zuhr – Simeon Stankovich 0:4-TÜPN; (61 G) Milan Trendov – Kutkagan Öztürk 0:5-SN; (98 F) Milan Blagoev – Diyar-Murat Dündar 3:0-PS; (66 F) Vladimir Tumparov – Justus Eigenbrodt 3:0-PS; (86 G) Yves-Heiko Gies – Mert Tasdemir 0:3-PN; (71 G) Joel Juretzko – Tugkagan Öztürk 0:1-PN; (80 F) Nevros Bingöl – Ümitcan Tasdemir 2:0-PS; (75 F) Sultan Sulimani – Vatan Ülger 4:0-TÜPS; (75 G) Sebastian Klusak – Noah Englich 5:0-Wtg.; (W 58) o. Kämpferin / Viviane Herda 0:2-kl.

(Bericht WAZ: Oliver Schinkewitz)

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