Die Oberliga-Ringer der SU Annen sind in ihrer Klasse das Maß aller Dinge

In Kirchlinde gibt’s den dritten Sieg.

Diese Rolle lassen sie sich beim Ringer-Oberligisten Sport-Union Annen gefallen. Nach dem erneuten Sieg für die Mannschaft von Trainer Thorsten Busch (diesmal in Kirchlinde) bleiben die Wittener die Nummer eins in der Tabelle. 

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KSV Kirchlinde – SU Annen 12:24. „Ganz ehrlich: Mit diesem Sieg hätte ich nicht gerechnet. Aber wir haben einfach eine super Truppe, die Jungs haben das klasse gemacht“, frohlockte SUA-Coach Busch nach dem dritten Erfolg in Serie. Das Leistungsvermögen des Gegners aus Dortmund konnte der Annener Trainer vorab ganz gut einschätzen, rechnete daher mit enormer Gegenwehr der Gastgeber. Selbst das Fehlen von Greco-Spezialist Stanimir Chernev steckten die Wittener problemlos weg.

Nach dem überzeugenden Sieg für Youngster Maxim Skrypka (57 F) folgten zwar einkalkulierte Niederlagen – u. a. für den erst 14-jährigen Milan Trendov gegen den ehemaligen Wittener Bundesliga-Ringer Andreas Eisenkrein -, doch zur Pause lag die SUA mit 9:8 vorn. Ein Extralob vom Trainer gab’s für Denis Nuss (98 F), der in der ungewohnten Gewichtsklasse einen deutlich schwereren Gegner knapp bezwang.

Sonderlob vom Trainer für souveränen Bingöl.

In der Folge gab’s auf der Matte nur noch die erwartete Niederlage von Yves-Heiko Gies (86 G) gegen den Ex-Wittener Martin Tasev. Annens Talent Joel Juretzko (71 G) fuhr aber ebenso einen sicheren Sieg ein wie Nevros Bingöl (80 F), von dem Thorsten Busch regelrecht begeistert war. „Ein Wermutstropfen war, dass sich Kirchlindes Pascal Wittke im Kampf gegen Nawab Naderi verletzt hat“, so Busch. „Gewonnen hatten wir aber schon vorher“, so der Trainer des Spitzenreiters, der sich nun auf das Duell mit der TSG Herdecke freut. (Bericht: WAZ Oliver Schinkewitz)